20.04. - 25.04.2020

Flugreise ab Frankfurt/Main
individuelle Anreise nach Breslau ist möglich

Breslau/Wrocław, Rathaus

Den Mittelpunkt des „Rings“, des großen Marktplatzes der „Kulturhauptstadt Europas 2016“ nimmt das imposante Rathaus ein, das in mehreren Bauphasen ab dem 13. Jahrhundert entstand und zu den bedeutendsten Profanbauten der Gotik in Europa zählt.

Breslau/Wrocław, Hofkirche

Die nahe des Breslauer Residenzschlosses stehende Hofkirche ist ein frühklassizistischer, ab 1747 errichteter Bau mit charakteristisch-längsovalem Grundriss, der die später auf ähnlichem Grundriss errichteten Kirchen des Architekten Carl Gotthard Langhans schon vorweg nimmt. Das im Krieg nur leicht beschädigte Gotteshaus ist heute Bischofssitz der evangelisch-lutherischen Diözese. 

Breslau/Wrocław, Schloss

Das vor wenigen Jahren restaurierte Stadtschloss wurde als Palais für Gottfried von Spätgen, Kanzler des Breslauer Fürstbischofs erbaut. 1750 erwarb es Friedrich der Große, der Breslau wieder zu einer Residenzstadt machte. Heute ist in dem als Museum genutzten Schloss eine exzellente stadtgeschichtliche Ausstellung zu sehen.

Breslau/Wrocław, Synagoge

Die zwischen 1827 und 1829 durch Carl Ferdinand Langhans errichtete Synagoge beherbergt heute wieder eine kleine jüdische Gemeinde. Der außergewöhnliche Name des Gotteshauses geht auf ein Gasthaus zurück, das an dieser Stelle stand.

Breslau/Wrocław, Ledigenheim

Das 1929 von Hans Scharoun errichtete Ledigenheim gilt als eine Inkunabel des „Neuen Bauens” in Breslau. Der seit 1972 denkmalgeschützte Baukomplex wurde in den letzten Jahren restauriert und dabei auch die historische Farbigkeit wieder umgesetzt. Im Innern des als „Park Hotel Scharoun“ genutzten Gebäudes wurde eine Musterwohnung weitgehend originalgetreu rekonstruiert. 

Breslau/Wrocław, Dominsel

Von der Sandinsel aus bietet sich ein reizvoller Blick auf die sogenannte Dominsel mit der St. Johannes-Domkirche

Breslau/Wrocław, Stadtsparkasse

Als zweites Hochhaus der Stadt entstand 1929 die - nach wie vor als Bank genutzte - Stadtsparkasse von Heinrich Rump. Der bereits zu seiner Bauzeit umstrittene Stahlbetonbau überlebte den Zweiten Weltkrieg mit verhältnismäßig geringen Beschädigungen und konnte bereits 1946 wieder in Betrieb genommen werden.

Breslau/Wrocław; Vierkuppelpavillon

Zu den bedeutendsten Bauten der Jahrhundertausstellung von 1913 zählt der Vier-Kuppel-Pavillon von Hans Poelzig, der gemeinsam mit dem Stadtbaurat Max Berg das Ausstellungsgelände plante.

Breslau/Wrocław, Sandkirche

Die einstige Augustiner-Klosterkirche St. Maria auf der Sandinsel entstand in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts anstelle eines romanischen Vorgängerbaues. Während des Zweiten Weltkriegs bis auf die Außenmauern zerstört, wurde sie ab 1947 restauriert und mit Altären aus zahlreichen ländlichen Kirchen Schlesien neu ausgestattet.

Breslau/Wrocław, Panorama von Racławice

Der Rundbau im Stil des Betonbrutalismus beherbergt ein fast 115 Meter langes Panoramabild der Schlacht von von Racławice 1794, als im Befreiungskampf Polen unter General Kościuszko einen Sieg gegen die russissche Armee davon trug. Für Lemberg/Lwów angefertigt 1894, wurde das Gemälde 1946 nach Breslau gebracht und ist seit den 1980er Jahren hier ausgestellt.

Breslau/Wrocław, Regierungsgebäude

Als eines der wenigen Relikte nationalsozialistischen Bauens ging das 1935 nach Entwürfen von Felix Bräuler errichtete Regierungsgebäude aus den Kämpfen um die „Festung Breslau” nur wenig beschädigt hervor. Der neoklassizistische Bau beherbergt seit 1946 die Wojwodschaftsverwaltung.

Informationen und Buchung:

Intercontact-Reisen
In der Wässerscheid 49
53424 Remagen
Tel: 02642-2009-0
mail: info@intercontact-reisen.de
web: www.intercontact-reisen.de
Anmeldeformular

in Zusammenarbeit mit dem
Haus Schlesien, Bonn-Königswinter
web: Reiseankündigung

Weitere Informationen:

Polen-Journal
10.05.2019


Weitere Informationen:

Reiseprogramm

Vratislavia – Breslau – Wrocław

Architektur und Geschichte der schlesischen Metropole

Residenzschloss Oels/Oleśnica

Rathaus

Residenzschloss Oels/Oleśnica

Rathaus

Residenzschloss Oels/Oleśnica

Ring

Residenzschloss Oels/Oleśnica

Dominsel

Schloss Carolath

Markthalle

Friedenskirche in Schweidnitz

Universität

Bethaus in Bad Warmbrunn

Stadtschloss

Schlossruine Trachenberg/Żmigród

Synagoge „Zum Weißen Storch”

Kirche in Kriegheide

Postscheckamt, Lothar Neumann, 1926-1929

Schinkel-Kirche in Erdmannsdorf

Werkbundausstellung „WuWA” 1929

Evangelische Kirche in Waldenburg

Wohnblock der 1970er Jahre

Gnadenkirche hirschberg

Kaufhaus Wertheim, Hermann Dernburg, 1929-1930

Studienreise in Kooperation mit dem Haus Schlesien, Königswinter

Breslau – die „Blume Europas“, wie bereits Mitte des 17. Jahrhunderts der schlesische Historiker Nikolaus Henel von Hennenfeld die niederschlesische Hauptstadt rühmt – nahm unter piastischer, böhmischer, österreichisch-habsburgischer, zuletzt preußischer und deutscher Herrschaft unterschiedliche architektonische Einflüsse auf. Trotz schwerer Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg reflektiert der hochkarätige Bestand an Baudenkmalen von der Gotik bis zum Historismus noch heute die große Bedeutung der an der Via Regia gelegenen Handelsmetropole. Im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts zu einer der größten deutschen Städte gewachsen, gingen von hier zudem wichtige Impulse für die Architektur der Klassischen Moderne aus, wie beispielsweise von der heute UNESCO-geschützten Jahrhunderthalle von 1913.

Die sechstägige Studienreise erschließt in fünf thematischen Rundgängen und der Besichtigung der wichtigsten Museen die historischen und architektonischen Schichten der Odermetropole. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, individuell eine der zahlreichen kulturellen Abendveranstaltungen der Stadt zu besuchen.

Als luxuriöse Unterkunft steht uns das Hotel Grand City**** zur Verfügung. Das modern gestaltete Hotel wurde 1912 als Kaufhaus „Adolf Kreutzberger“ errichtet. Das in einer ruhigen Seitenstraße unweit des Rings/Rynek gelegene Gebäude ist ein exzellentes Beispiel für die innovative Nachnutzung eines historischen Zweckbaues.