15.06. — 20.06.2020

Start in Berlin

Schildau/Wojanów

Zu den in den letzten Jahren restaurierten Schlössern zählt auch der königliche Sommersitz der Hohenzollern in Schildau, der 1838 durch König Friedrich Wilhelm III. erworben wurde. Der von einem Architekten aus dem Umkreis von Schinkel errichtete Bau ist von einem jüngst wieder angelegten Landschaftspark umgeben.

Fürstenstein/Książ

Das Corps de logis mit dem opulent dekorierten Maximilianssaal entstand unter dem Architekten Felix Anton Hammerschmidt ab 1722. Die Deckenmalereien Felix Anton Schefflers aus dem Themenkreis der „Metamorphosen“ Ovids, die Stuckdekorationen Ramellis und die Bauplastik von Ignatius Provisore kulminieren hier zu einem vollendeten barocken Feuerwerk.

Fürstenstein/Książ

Neben der weitläufigen englischen Parkanlage des Schlosses, die auch den romantischen Polsnitzgrund mit einbezieht, entstanden schon im 18. Jahrhundert Terrassen an der Südseite des Schlosses, die im Sinne eines französischen Garten angelegt wurden. Dieser wurde Anfang des 20. Jahrhunderts rekonstruiert und gehört zu den besterhaltenen Anlagen dieser Art in Schlesien.

Lomnitz/Łomnica

Das 1720 errichtete Schloss erwarb 1835 der preußische Diplomat C. G. E. von Küster, in dessen Familie es bis 1945 blieb. Seit 1992 wieder im Besitz seiner Nachkommen, zählt das Anwesen mit Schloss, Witwenhaus und Dominium dank deren Engagement zu den schönsten und bekanntesten Adelssitzen der Region.

Lomnitz/Łomnica

Kurz nach 1800 entstand nahe des barocken Schlosses das sogenannte Witwenhaus für die Familie des damaligen Eigentümers, des Schleierherrn Christian Menzel (jr.). Heute ist in dem erstklassig restaurierten Haus ein komfortables Hotel untergebracht.

Boberröhrsdorf/Siedlęcin

Der Wohnturm von Boberröhrsdorf zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Profanbauten Schlesiens. 1314 errichtet und nahezu unverfälscht bis heute erhalten geblieben, bietet er mit seinen Wandmalereien aus der Mitte des 14. Jahrhunderts einen einmaligen kulturhistorischen Schatz.

Erdmannsdorf/Mysłakowice

Die Hof- und Pfarrkirche im Park der königlichen Sommerresidenz von Erdmannsdorf geht auf die Planung von Karl Friedrich Schinkel zurück, der Park selbst auf den preußischen Gartengestalter Peter Joseph Lenné.

Hirschberg/Jelenia Góra

Die 1281 gegründete Stadt ist das Zentrum des gleichnamigen Tals. Hier entstand, am Zusammenfluss von Bober und Zacken, eine für die Ostkolonisation typische Siedlung mit zentralem Marktplatz, dem „Ring“. Dieser ist mit charakteristischen Laubenhäusern umgeben.

Stonsdorf/Staniszów

Foto Schloss Paulinum

Das aus einem „Festen Haus” der Renaissance hervorgehende Barockschloss war Wohnsitz der prinzlichen Familie von Reuß. Seit 2001 ist das von einem weitläufigen Landschaftspark umgebene, bestens restaurierte Anwesen mit dem rot gefaßten Kavaliershaus im Besitz eines engagierten polnischen Hoteliers.

Buchwald/Bukowiec

Der Ende des 18. Jahrhunderts durch den Grafen Friedrich Wilhelm von Reden angelegte Landschaftspark zählte zu den frühesten Anlagen nach englischem Vorbild in Schlesien. Nach jahrelanger Verwahrlosung wird er seit 2010 durch eine polnische Stiftung verwaltet und sukzessive revitalisiert.

Fischbach/Karpniki

Das seit den 1990er Jahren leerstehende und gänzlich verwahrloste Schloss wurde durch einen polnischen Investor restauriert, große Teile des historischen Interieurs rekonstruiert. 2014 fertiggestellt, beherbergt die ehemalige Sommerresidenz der Hohenzollern heute ein stilvolles Hotel.

Wernersdorf/Pakoszów

Das als „Wernersdorfer Bleiche” errichtete barocke Herrenhaus, das einst einer Dynastie Hirschberger Schleierhändler gehörte, wurde in den letzten Jahren restauriert und zu einem Schlosshotel adaptiert, wobei die moderne Gestaltung des Innern bemerkenswerte Akzente im sorgsam restaurierten historischen Ambiente setzt.

Lehnhaus/Lenno Zamek

Schloss Lehnhaus, in die Vorgebirgslandschaft des Bober-Katzbach-Gebirges eingebettet, entstand bereits im 16. Jhd. unterhalb einer piastischen Burganlage, die im 30-jährigen Krieg zur Ruine wurde. Das Anwesen, bis 1945 im Besitz der Familie von Haugwitz, wird seit Jahren von einem flämischen Eigentümer liebevoll restauriert.

Informationen und Buchung:

CarpeDiem Touristik
Elisabethstr. 25
02826 Görlitz
Tel.: 03581/42 86 44
Fax: 03581/42 86 45
info@carpediem-touristik.de
www.carpediem-touristik.de
weitere Reiseinformationen folgen

Das schlesische Elysium

Schlösser und Parkanlagen im Hirschberger Tal

Schloss Schildau/Wojanów

Riesengebirge mit Schneekoppe/Śnieżka

Schloss Schildau/Wojanów

Schloss Schildau/Wojanów

Schloss Stonsdorf/Staniszów

Schloss Stonsdorf/Staniszów

Schloss Lomnitz/Łomnica

Schloss Lomnitz/Łomnica

Schloss Schildau/Wojanów

Pfarrkirche in Erdmannsdorf/Mysłakowice

Kloster Grüssau/Krzeszów

evangelisch-lutherisches Bethaus in Bad Warmbrunn/Cieplice Zdrój

Pavillon im Park von Schloss Buchwald/Bukowiec

Schloss Stonsdorf/Staniszów

norwegische Stabkirche Wang in Krummhübel/Karpacz

Schloss Schildau/Wojanów

Wohnturm von Boberröhrsdorf/Siedlęcin

Das von der imposanten Landschaft des Riesengebirges begrenzte Hirschberger Tal mit seiner Vielzahl an Schlössern und Parkanlagen hatte seine Blütezeit im 19. Jahrhundert. Hier richteten das Hohenzollernhaus drei königliche Sommersitze ein, die u. a. durch die Architekten Schinkel und Stüler sowie den Gartenarchitekten Lenné entscheidend geprägt wurden und die Kulturlandschaft als „Schlesisches Elysium“ schon im 19. Jahrhundert überregional bekannt werden ließ.

Nach den gewaltigen, mit Krieg, Vertreibung und Zerfall verbundenen Zäsuren des 20. Jahrhunderts erfreut sich die Region zunehmend einer großen Beliebtheit bei Kulturreisenden. Der Fokus der Studienreise liegt auf den Schloss- und Parkanlagen, die in Polen inzwischen als gemeinsames Kulturerbe von Deutschen und Polen respektiert und gepflegt werden. Dabei werden einige Schlosseigentümer selbst ihre Konzeptionen vorstellen und Ihnen einen spannenden Einblick in die Revitalisierung der Kulturlandschaft geben, die inzwischen unter nationalem Schutz steht.

Die durch den Architekturhistoriker und Buchautor Arne Franke geleitete Studienreise führt Sie in eine der reizvollsten Regionen Schlesiens, in der Sie neben den wichtigsten Schloss- und Parkanlagen auch die Stadt Hirschberg und den Kurort Bad Warmbrunn mit seiner gut erhaltenen evangelischen Bethauskirche erkunden werden. Zudem führt ein Tagesausflug über das Hirschberger Tal hinaus zur monumentalen Schlossanlage von Fürstenstein sowie der Klosteranlage von Grüssau und der unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes stehenden evangelischen Friedenskirche von Schweidnitz.

Als standesgemäßes Logis haben wir Zimmer im exzellent restaurierten Schloss-Hotel Fischbach**** im Hirschberger Tal reserviert.