Denkmalgerechte Revitalisierung funktionslos gewordener Schlossbauten

am Beispiel des Projekts Schloss Sztynort/Steinort in Polen

(zweisprachige Ausgabe deutsch/polnisch)

Am 17. und 18.11.2011 konnte die DPS in Görlitz zusammen mit den Mitorganisatoren PNF, Fundacja Dobro Kultury aus Słubice und dem Görlitzer Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege e.V. eine vom Auswärtigen Amt maßgeblich geförderte sowie mit einer Zuwendung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und der Unterstützung der Stadt Görlitz bedachte internationale Denkmalkonferenz mit dem Titel „Erhaltung des europäischen Kulturerbes – Denkmalgerechte Revitalisierung funktionslos gewordener Schlossbauten am Beispiel des Projekts Schloss Sztynort/Steinort in Polen“ durchführen. Die Wahl auf Görlitz als Tagungsort im Dreiländereck Polen, Tschechien, Deutschland hatte mit der Hauptzielgruppe der Teilnehmer und damit zu tun, dass hier den regionalen Entscheidern (Vize-Marschallin, Staroste, Bürgermeister Angerburg, Vertreter der Woiwodschaft), die das Schicksal von Schloss Steinort mitbestimmen können, zwei von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geförderte Einrichtungen vorgeführt werden konnten, die PNF und DPS in vergleichbarer Form in ihrem Nutzungskonzept für Steinort angedacht haben, und zwar das Görlitzer Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege e.V. und die Jugendbauhütte Görlitz. Dankenswert haben der polnische Kulturminister Bogdan Zdrojewski und die Beauftragte für die deutsch-polnische Zusammenarbeit und Staatsministerin im Auswärtigen Amt Cornelia Pieper MdB, die Schirmherrschaft über die Denkmalfachtagung übernommen. Staatsministerin Pieper ist es dann auch gewesen, die aufgrund ihres von den verstorbenen DPS-Vorstandsvorsitzenden Prof. Andrzej Tomaszewski und Prof. Gottfried Kiesow für Schloss Steinort entfachten Interesses den Weg zur Entwicklung und Antragstellung für die internationale Denkmalkonferenz bereitet hat, an der an beiden Tagen jeweils 120 Personen teilgenommen haben, davon wie erhofft, jeweils die Hälfte aus Polen.
(Quelle: website der DPS)

Im Beitragsband sind, neben den Grußworten der Veranstalter und der Zusammenfassung der Podiumsdiskussion durch den Geschäftsführer der DPS, Dr. Peter Schabe, elf fachliche Beiträge zu lesen, darunter:

Achim Krekeler, Marcin Górski, Peter Krämer
Schloss Steinort - Rettungskonzept aus der Sicht des Architekten

Christofer Hermann
Museale Nutzung von Schloss Steinort

Andreas Vogel
Schloss Steinort - Projekt Internationales Fortbildungszentrum „Denkmalpflege im Handwerk“

Vlastislav Ouroda, Jarmila Hansova
Über den Umgang mit den leerstehenden Schlössern und Herrenhäusern in der Tschechischen Republik am Beispiel Südböhmens

Krzystof Korzen
Erfolge und Probleme bei der Wiederherstellung und Nutzung der Schlösser und Parkanlagen im Hirschberger Tal

Elisabeth von Küster
20 Jahre Schloss Lomnitz. Wiederaufbau - heutige Nutzung - Zukunftspläne

Arne Franke
Innovative Revitalisierungskonzepte für leerstehende Schlösser in Großbritannien und Siebenbürgen - zukünftige Konzepte auch für Schlesien?

Denkmalgerechte Revitalisierung funktionslos gewordener Schlossbauten am Beispiel des Projekts Schloss Sztynort/Steinort in Polen
Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (Hrsg.)(1. Auflage/2012)
131 Seiten
Format 23,5 x 16,5 cm
Paperback
ISBN: 978-3-00-037630-6