11.05. — 15.05.2020

Start in Berlin

Fürstenstein/Książ

Die Schlossanlage, die zu den größten Residenzen Schlesiens zählt, gehörte bis 1945 den Grafen von Hochberg und Fürsten von Pless. Zahlreiche Innenräume des seit den 1940er Jahren durch die Organisation Todt devastierten Baues wurden ab den 1950er Jahren rekonstruiert und sind heute öffentlich zugänglich.

Muhrau/Morawa

Anstelle eines schlichten Sommersitzes der Benediktinerinnen von Striegau/Strzegom ließ der aus einer Unternehmerfamilie stammende Eduard von Kramsta 1873 einen repräsentativen Schlossbau errichten, der seit den frühen 1990er Jahren eine Bildungsstätte und einen caritativen Kindergarten beherbergt.

Kamenz/Kamieniec Ząbkowicki

Als Kulturnachfolger des 1810 säkularisierten Zisterzienserklosters errichtete K. F. Schinkel als letztes Werk ab 1838 das Schloss der Prinzessin Marianne von Oranien und ihres Gatten, des preußischen Prinzen Albrecht. Bis 1945 der Sitz der sogenannten Albrechtlinie der Hohenzollern, brannte die Anlage im Juli des Jahres völlig aus. Nach ersten sicherungsmaßnahmen in den 1980er Jahren wird der in Gemeindebesitz befindliche Bau inzwischen ebenso sukzessive restauriert wie die Gartenanlagen von P. J. Lenné.

Grafenort/Gorzanów

Das Schloss zählt zu den bedeutendsten frühbarocken Residenzen, im 17. Jahrhundert durch italienische Baumeister für die Reichsgrafen Herberstein errichtet. Nachdem die Anlage nach 1945 nicht mehr genutzt wurde und fast zur Ruine zerfiel, wurden im Herbst 2012 Restaurierungsarbeiten begonnen, die mittlerweile spektakuläre Fortschritte gemacht haben.

Rohnstock/Roztoka

Der auf einer spätmittelalterlichen Wasserburg basierende barocke Schlossbau befand sich zwischen 1497 und 1945 im Besitz eines Familienzweiges der Grafen von Hochberg auf Fürstenstein. Die von Felix Anton Hammerschmidt konzipierte Vierflügelanlage wurde in den 1870er Jahren durch zusätzlichen architektonischen Schmuck repräsentativ überformt.

Adelsbach/Struga

Die bis auf einen mittelalterlichen Wohnturm zurückgehende Schlossanlage von Adelsbach birgt einen nahezu einmaligen, jüngst entdeckten Schatz: nahezu 20 renaissancezeitliche Portraits römisch-deutscher Kaiser − Wandmalereien, die sich gerade in Restaurierung befinden.

Carolath/Siedlisko

Mit der 1618 durch Valentin von Säbisch errichteten, im Zweiten Weltkrieg unzerstört gebliebenen reformierten Schlosskapelle ist einer der bedeutendsten protestantischen Sakralbauten Schlesiens erhalten geblieben.

Grafenort/Gorzanów

Das Schloss zählt zu den bedeutendsten frühbarocken Residenzen, im 17. Jahrhundert durch italienische Baumeister für die Reichsgrafen Herberstein errichtet. Nachdem die Anlage nach 1945 nicht mehr genutzt wurde und fast zur Ruine zerfiel, haben im vergangenen Jahr die Restaurierungsarbeiten begonnen.

Tschirne/Czerna

Foto Schloss Halbau

Das Schloss wurde 1558 durch den Baumeister Hans Lindner, einen Nachfolger des berühmten Görlitzer Ratsbaumeisters Wendel Roskopf, in Renaissanceformen errichtet. Bereits seit den 1980er Jahren bereits wieder in Privatbesitz, birgt der hervorragend restaurierte Bau noch große Teile der originalen wandfesten Ausstattung. 

Braunau/Brunów

Der barocke Adelssitz wurde der Ende des 19. Jahrhundert durch die Familie von Cottenet historistisch überformt. Nach 1945 Sitz eines Staatsgutes, erwarb 2004 eine polnischen Familie das völlig verwahrloste Gebäudeensemble. Vorbildlich restauriert, dient die Anlage heute als komfortables Schlosshotel.

Informationen und Buchung:

CarpeDiem Touristik
Elisabethstr. 25
02826 Görlitz
Tel.: 03581/42 86 44
Fax: 03581/42 86 45
info@carpediem-touristik.de
www.carpediem-touristik.de
weitere Informationen folgen in Kürze

Stiftung Schloss Grafenort

Fundacja Pałac Gorzanów

Weitere Informationen:

General-Anzeiger
20.02.16


Schlesisches Schlössererwachen

Restaurierungsprojekte zwischen Oder und Glatzer Neiße

Schloss Militsch/Milicz

Schloss Rohnstock/Roztoka

Schloss Militsch/Milicz

Schloss Muhrau/Morawa

Schloss Militsch/Milicz

Schloss Adelsbach/Struga

Schloss Militsch/Milicz

Fabrikantenvilla/Hotel Dębowy in Langenbielau/Bielawa

Schlossruine Trachenberg/Żmigród

Schlossruine Carolath/Siedlisko - Torhaus

Schloss Militsch/Milicz

Schloss Grafenort/Gorzanów

Schlossruine Trachenberg/Żmigród

Schloss Kamenz/Kamieniec Ząbkowicki

Schlossruine Trachenberg/Żmigród

Schloss Tannhausen/Jedlinka

Schloss Fürstenstein/Książ

Schloss Fürstenstein/Książ

Residenzschloss Breslau/Wrocław

ehem. evangelische Pfarrkirche von Giersdorf/Żeliszów

Schloss Militsch/Milicz

Schloss-Hotel Braunau/Brunów

Mit mehr als 3.000 Schlössern und Herrenhäusern weist Schlesien die größte Dichte an Adelssitzen in Europa auf. Ein Teil dieser hat die Zeit des Zweiten Weltkriegs – zumindest was das äußere Erscheinungsbild anbelangt – ebenso überstanden wie nahezu 45 Jahre Sozialismus. Zwar sind heute sehr viele dieser kulturgeschichtlich bedeutenswerten Ensembles in beklagenswertem Zustand, doch etliche konnten in den letzten 25 Jahren vorzüglich restauriert werden.

Auf dieser Studienreise erkunden Sie neben einigen der bekanntesten Schlossanlagen auch weitgehend unbekannte, aber kunstgeschichtlich bedeutende Schlösser, deren heutiger Erhaltungszustand die wechselnden Zeitläufte seit Mitte des 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Neben restaurierten Residenzen und Höhepunkten der Schlossbaukunst des 16.-19. Jahrhunderts, wie beispielsweise dem Schloss Fürstenstein/Książ der Fürsten von Hochberg-Pless, dem Renaissance-Herrenhaus in Klein-Tschirne/Czerna sowie dem neoklassizistischen Schlosskomplex in Muhrau/Morawa lernen Sie das grandiose Schloss Grafenort/Gorzanów in der Grafschaft Glatz, Schloss Kamenz/Kamieniec Ząbkowicki als letztes Werk von Karl Friedrich Schinkel sowie die einstigen Barockresidenzen der Grafen von Hochberg in Rohnstock/Roztoka und der Familie von Kottwitz in Boyadel/Bojadła kennen.

Neben den historischen Adelssitzen stehen auch ausgewählte Sakralbauten im Fokus dieser Reise. Sie reflektieren die schwierige Religionsgeschichte des Oderlandes bis in das 18. Jahrhundert. Neben der Schlosskapelle von Carolath/Siedlisko besuchen Sie die bis heute evangelische, unter Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes stehende Friedenskirche von Jauer/Jawor Kirche sowie die Carl Gotthard Langhans zugeschriebene, durch eine polnische Stiftung jüngst gerettete Pfarrkirche von Giersdorf/Żeliszów.

Begegnungen mit Schlosseigentümern und den Protagonisten einiger Denkmalinitiativen zur Rettung des deutsch-polnischen Kulturerbes runden das vielfältige Programm ab.

Als herrschaftliches Logis stehen uns die zu einem komfortablen Wellness-Hotel umgebaute Fabrikantenvilla Hotel Dębowy*** sowie das Schlosshotel Braunau/Brunów*** zur Verfügung.