29.06. — 01.07.2020

Start in Dresden

Carolath/Siedlisko

Schloss Carolath/Siedlisko

Die bedeutende, im späten 19. jahrhundert stark erweiterte Renaissanceresidenz der Fürsten von Schönaich-Carolath wurde während des Zweiten Weltkriegs weitgehend zerstört. Erhalten blieben eindrucksvolle Ruinen der Anlage sowie das Torhaus und die wertvolle Schlosskapelle.

Carolath/Siedlisko

Mit der 1618 durch Valentin von Säbisch errichteten, im Zweiten Weltkrieg unzerstört gebliebenen reformierten Schlosskapelle ist einer der bedeutendsten protestantischen Sakralbauten Schlesiens erhalten geblieben.

Brunzelwaldau/Broniszów

Das Schloss birgt an den Außenfassaden reichen Sgraffitoschmuck, im Innern außergewöhnliche Stuckdecken sowie eine einmalige hölzerne, mit Beschlagwerk bemalte Flachdecke aus der Renaissance.

Boyadel/Bojadła

Seit mehr als 20 Jahren leerstehend, wurde das Innere des Barockschlosses weitgehend devastiert, wie die Aufnahme aus dem Jahr 2004 zeigt. Inzwischen wird das Schloss durch eine polnische Familie behutsam restauriert.

Informationen und Buchung:

Volkshochschule Dresden e. V. "Prof. Viktor Klemperer"
Annenstraße 10
01067 Dresden
Tel.: 0351 254 40 0
mail: petra.fiedler@vhs-dresden.de
web: Volkshochschule Dresden

in Zusammenarbeit mit dem Kulturwerk Mitteldeutschland
web: Kulturwerk Mitteldeutschland
weitere Reiseinformationen


„Wachgeküsst“

Schlösser in Schlesien im Aufbruch

Schloss Carolath/Siedlisko

Schloss Carolath/Siedlisko, Torhaus

Schloss Wichelsdorf/Wiechlice

Schloss Wichelsdorf/Wiechlice

Schloss Adelsbach/Struga

Schloss Adelsbach/Struga

Pfarrkirche Giersdorf/Żeliszów

Schloss Boyadel/Bojadła

Schlossruine Günthersdorf/Zatonie

Schlossruine Günthersdorf/Zatonie (vor der Restaurierung)

Pfarrkirche Giersdorf/Żeliszów

ehemalige evangelische Pfarrkirche Giersdorf/Żeliszów

Mit mehr als 3.000 Schlössern und Herrenhäusern weist Schlesien die größte Dichte an Adelssitzen in Europa auf. Ein Teil dieser hat die Zeit des Zweiten Weltkriegs – zumindest was das äußere Erscheinungsbild anbelangt – ebenso überstanden wie nahezu 45 Jahre Sozialismus. Zwar sind heute sehr viele dieser kulturgeschichtlich bedeutenswerten Ensembles in beklagenswertem Zustand, doch etliche konnten in den letzten 25 Jahren vorzüglich restauriert werden.

Die Studienreise, die in das westliche und nördliche Niederschlesien - letzteres nach 1945 als „Ziemia Lubuska” (Lebuser Land) bezeichnet - führt, erschließt mehrere bemerkenswerte Rettungs- und Restaurierungsprojekte von Schlössern und Kirchen, die sonst für die Öffentlichkeit (noch) nicht zugänglich sind. Zu diesen zählen u. a. die beeindruckende Schlossruine von Carolath/Siedlisko, das Renaissanceschloss von Oberneundorf bei Görlitz sowie die durch eine polnische Stiftung jüngst gesicherte Pfarrkirche von Giersdorf/Żeliszów. Dabei begegnen Sie den Schlosseigentümern und den Protagonisten der Denkmalinitiativen, die ihre Projekte zum Erhalt des deutsch-polnischen Kulturerbes persönlich vorstellen werden.

Als thematisch passendes Logis steht uns das vor wenigen Jahren nach umfangreicher Restaurierung eröffnete Schlosshotel Wichelsdorf/Wiechlice mit großem Wellnessbereich zur Verfügung.